Radio FFH Speck-weg-Check: Smartphone-Apps (3)

In der dritten Woche hat die Mitarbeiterin von FFH es mit verschiedenen Smartphone-Apps versucht u.a. mit den von Shapeup. Über den Erfolg hat sie nichts berichtet, nur dass es ihr zu aufwendig ist die Mahlzeiten in den Apps zu erfassen, was insbesondere bei einzeln zu erfassenden Bestandteilen eines Menus vorkommt.
Es gibt unterschiedliche Apps von verschiedenen Anbietern, die aber im Wesentlichen die gleichen Prinzipien verfolgen: An Hand von Alter, Größe, Gewicht und Arbeit wird versucht den Energiebedarf bzw. den Energieverbrauch einer Person zu ermitteln. Hierfür gibt es verschiedene Formeln, die ähnliche Ergebnisse liefern. Nicht berücksichtigt werden Einflüsse wie etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder stark trainierte Muskeln wie z.B. bei Bodybuildern, so dass die Werte nur Schätzwerte darstellen. Zudem kann man noch angeben wie viel man pro Woche oder pro Monat abnehmen möchte. Die App berechnet daraus die Kalorienmenge, die man dann pro Tag zu sich nehmen darf. Weiterhin werden in der App die Lebensmittel registriert, die man zu sich nimmt, also die Energiemenge und diese dargestellt, so dass man stets den Überblick hat was man bereits gegessen hat und sich noch erlauben kann. Die Apps sind so aufgebaut, dass man sich schnell nach mehr Funktionen sehnen wird, so dass ein Update auf eine kostenpflichtige Version oder auf eine Mitgliedschaft bald erwünscht ist.

Die Apps haben ein ähnliches Ziel wie ein Ernährungstagebuch, berücksichtigen jedoch nur die Fakten wie die Energiemengen. Gefühle, Sättigung etc. werden nicht berücksichtigt, können jedoch wichtig sein.
Dennoch können die Apps eine Unterstützung sein, denn sein Smartphone hat jeder dabei, niemand sieht was man dort einträgt und man bekommt die Kalorienmenge automatisch dazu berechnet. Sicherlich ist das mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden, der Vorteil ist aber dass man sich mit seiner Ernährung beschäftigt, sieht wo Fallen lauern und so ein bewusstes Umdenken erfolgen kann, das zu einer gesünderen Ernährung und Gewichtsreduktion führen kann. Das Ganze kann aber natürlich auch im Rahmen eines Ernährungstagebuchs erfolgen, dafür benötigt man nur eine Kalorientabelle sowie ein Notizbuch.

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