Einzelanwendung

FAQ

Die häufigsten Fragen zur Hypnose

Ist jeder hypnotisierbar?

Nur wenige Menschen sind gar nicht hypnotisierbar – meist aufgrund psychischer Erkrankungen.
Es ist jedoch von der genetischen Konstellation und der Tagesform (Stress, Koffein etc.) abhängig, wie leicht und wie tief jemand bei der Hypnose in Trance sinken kann.

Ist Hypnose gefährlich?

Grundsätzlich ist Hypnose nicht gefährlich, so lange man sich an einen Hypnotiseur wendet, der eine ordentliche Ausbildung durchlaufen hat, seriös arbeitet und nicht leichtsinnig Anwendungen ohne ausreichende Kenntnisse durchführt.

Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen, in denen man keine Hypnose durchführen sollte oder diese nur durch Spezialisten mit Heilerlaubnis (Ärzte, Heilpraktiker etc.) durchzuführen sind.

Wann sollte Hypnose nicht angewandt werden?

Bei folgenden Befunden sollte Hypnose nicht bzw. nur durch Personen mit spezieller Heilerlaubnis angewendet werden: Epilepsie, schwere psychische Erkrankungen, diverse Herzerkrankungen (z.B. kürzlich vorgefallener Herzinfarkt, zu niedriger Blutdruck), kürzlich vorgefallener Schlaganfall, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Thrombose, Trauma-Patienten, Einsatz von Drogen, etc.
Auch während einer Schwangerschaft sollten manche Hypnoseanwendungen nicht durchgeführt werden.

Können Alkoholsucht / Spielsucht durch Hypnose behandelt werden?

Hypnose stellt sicherlich eine sehr gute therapiebegleitende Anwendung zur Behandlung solcher Süchte dar. Jedoch handelt es sich hierbei um ernstzunehmende Erkrankungen, die unbedingt durch einen Arzt oder Heilpraktiker behandelt werden müssen. Hypnose-Anwendungen in diesen Bereichen sollten deshalb auch durch Ärzte oder Heilpraktiker durchgeführt werden.

Kann mir jemand etwas einprogrammieren, das ich nicht will?

Nein, denn das Unterbewusstsein lässt eine Manipulation nicht zu, wenn sie den moralischen oder ethischen Wertvorstellungen des Hypnotisanten widerspricht.

Ist Hypnose eine esoterische Anwendung?

Dass Hypnose funktioniert, wurde bereits mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen. Wie Hypnose funktioniert, ist jedoch trotz aller Bemühungen bisher noch nicht hinreichend geklärt, was auch der Grund sein dürfte, warum es bisher keine einheitliche Definition für Hypnose gibt.

Im Rahmen der Hypnose findet man auch häufiger esoterische Anwendungen wie z.B. Reinkarnationstherapie. Ich führe solche Anwendungen jedoch nicht durch.

Einzel- oder Gruppenanwendung?

Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Diese Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen.

Für eine Gruppenanwendung sprechen die allgemeine „hypnotische Atmosphäre“, der Erfahrungsaustausch mit Menschen, die ähnliche Probleme haben, sowie eine leichtere Hypnotisierbarkeit für einige Personen durch die Anwesenheit von Gleichgesinnten (vor allem, wenn sie zuvor noch keine Erfahrungen mit Hypnose gemacht haben).

Für eine Einzelanwendung sprechen die persönliche Beratung, die persönliche Anamnese und daraus die Anpassung der Anwendung an die persönlichen Bedürfnisse des Klienten. Je nach Hypnotisierbarkeit des Einzelnen kann der Einzeltermin bei Menschen funktionieren, die vielleicht auf die allgemeinen Anwendungen der Gruppenhypnose nicht oder weniger angesprochen hätten.
Einige Anwendungen wie z.B. die analytische Hypnose können nur in Einzelanwendungen durchgeführt werden.

Könnten Sie mir einprogrammieren, dass mir übel wird, wenn ich eine Zigarette sehe?

Ich könnte das tun, aber kein seriöser Hypnotiseur würde Ihnen je eine solche Ekelsuggestion geben. Stellen Sie sich vor Sie sind auf einer Party, es wird geraucht und Sie leiden den ganzen Abend unter Übelkeit. Möchten Sie das wirklich?

Share